Institut für Geographie

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M.A. Wirtschafts- und Sozialgeographie

Seit dem Wintersemester 2007/08 bietet das Institut für Geographie den Masterstudiengang "Wirtschafts- und Sozialgeographie" an. Das vier Semester umfassende Studienprogramm schließt mit dem Abschluss "M.A. Wirtschafts- und Sozialgeographie" ab. Mit dem Fokus auf Wirtschafts- und Sozialgeographie wurde ein etablierter Studienschwerpunkt gewählt, der jene Bereiche der Humangeographie in den Mittelpunkt stellt, die auch in der außeruniversitären beruflichen Praxis am meisten nachgefragt werden. Diese Schwerpunktsetzung spiegelt sich in der Profilierung der am Institut für Geographie tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wider und wird durch den erfolgreichen Berufseinstieg unserer Absolventinnen und Absolventen bestätigt.

Masterstudent Florian Niemeyer erläutert seine Entscheidung für den Masterstudiengang
Wirtschafts- und Sozialgeographie:

"Ich bin davon überzeugt, dass sich wirtschaftsgeographische und sozialgeographische Themen nicht immer vollständig losgelöst voneinander behandeln lassen und sich beide Disziplinen gut ergänzen. Der Master bietet einem die Option beide Fachrichtungen miteinander zu verknüpfen. Dennoch kann ich mich dank der profilbildenden Module sehr frei nach meinem persönlichen Interesse in der Wirtschaftsgeographie spezialisieren."

Sie wollen mehr über das Studium "Wirtschafts- und Sozialgeographie" aus Sicht der Studierenden erfahren?

Der Masterstudiengang Wirtschafts- und Sozialgeographie weist einen starken Anwendungs- und Praxisbezug auf und ermöglicht eine umfassende wissenschaftliche Qualifikation. Die intensive Beschäftigung mit theoretischen Inhalten, Forschungsmethoden und der Konzeption empirischer Untersuchungen, die durch konkrete Erhebungspraxis sowie die kritische und anwendungsbezogene Reflexion zentraler fachwissenschaftlicher Ansätze ergänzt wird, dient dem doppelten Ziel der Wissenschafts- und Praxisqualifikation. Thematische Schwerpunkte liegen in der Entwicklungs-, Globalisierungs-, Handels-, Migrations- und Stadtforschung sowie im Bereich der Gesellschaft-Umwelt-Beziehungen. Beispiele für Themen von Hauptseminaren sind "Sozialgeographische Migrationsforschung“, "Geographische Handelsforschung", "Mega-Events und Stadtentwicklung" und "Geographische Risikoforschung". Angewandte Seminare beschäftigen sich z. B. mit Verkehrsplanung oder Wirtschaftsförderung.

Neben der Vertiefung wirtschafts- und sozialgeographischen Wissens, legt der Studiengang besondere Schwerpunkte auf die quantitative als auch qualitative Methodenlehre und auf die Vermittlung von Projektkompetenzen und Schlüsselqualifikationen. Praktisch wird dies vor allem im Rahmen projektorientierter Lehrforschungen wie dem einjährigen Großen Studienprojekt geleistet, in dessen Zentrum in der Regel eine zweiwöchige Feldforschung im Ausland steht (z. B. Südafrika oder Türkei 2015, Costa Rica oder Schweden 2016, Argentinien 2017). Ein Film mit Eindrücken des Studienprojektes in Argentinien 2017 ist hier zu finden.

Dazu erklärt Masterstudentin Franziska Czernik:

"Zwei Aspekte machen diesen Master besonders. Zu einem die gute Kombination zwischen Dozenten und externen Lehrbeauftragen, die eine große Variabilität von Seminaren ermöglicht. Zum anderen das große Studienprojekt. Zusammen mit einer großen Exkursion und einer aufwendigen, wissenschaftlichen Vor-und Nachbereitung wird nicht nur eine gute Vorbereitung auf den Master gewährleistet, sondern auch die wissenschaftliche Neugier und Reiselust gestillt."

Mit dem Ziel der individuellen Spezialisierung und der fachübergreifenden Schwerpunktbildung (z.B. im Bereich der Umwelt-, Migrations-, Tourismus-, Wirtschafts- oder Sozialpolitik bzw. -planung) eröffnet der Studiengang außerdem die Möglichkeit, Inhalte und Qualifikationen relevanter Nachbarwissenschaften (z. B. im Bereich der Sozialwissenschaften, der Umweltsystemwissenschaften oder der Wirtschaftswissenschaften) zu erwerben. Eine Reihe von Erasmuspartnerschaften des Instituts für Geographie (mit Instituten in Frankreich, Großbritannien, der Schweiz, der Tschechischen Republik und der Türkei) ermöglicht die Integration eines Auslandsstudiums.