Institut für Geographie

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Berufsfelder

Berufsfelder ehemaliger Studierender

Ziel des Studiengangs „Boden, Gewässer, Altlasten“ ist es, Studierende in den Bereichen Boden, Gewässer und Altlasten sowohl für den wissenschaftlichen Werdegang als auch für den beruflichen Einstieg flexibel, individuell und erfolgreich vorzubereiten.

Die Ausbildung qualifiziert grundsätzlich für leitende Positionen in privatwirtschaftlichen Unternehmen, für den höheren Dienst in Verwaltungen / Ämtern sowie für die wissenschaftliche Laufbahn. Mögliche Tätigkeiten sind:

  • Verwaltungsdienst in Kommunen, Landkreisen, Bundes- und Länderministerien, Ämtern für Landwirtschaft und Landschaftsentwicklung, Landwirtschaftskammern sowie Umweltämtern; hier sind insbesondere die Unteren Bodenschutzbehörden der Städte und Kreise sowie die Landesämter für Umwelt zu nennen.
  • Privatwirtschaftliche Unternehmen, v. a. im Bereich der Altlastenbearbeitung.
  • Wissenschaftliche Laufbahn: Über ein Promotionsstudium besteht die Möglichkeit, die wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen und später an Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen zu arbeiten.
  • Zudem kann der Abschluss auch als Vorbereitung für die Berufsschullehrerlaufbahn genutzt werden.

Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt

Die Nachfrage nach Absolventen des bisherigen Masterstudiengangs ist seit einigen Jahren anhaltend hoch. Dies liegt an den vielfältigen Gesetzen und EU-Verordnungen, die im Umweltbereich in Kraft gesetzt wurden bzw. in Kürze in Kraft treten werden (z. B. EU-WRRL, DIN-Neufassungen). Die verschärfte Umweltgesetzgebung hat im behördlichen Bereich und insbesondere im Bereich der Gutachterbüros zu einer in diesem Ausmaß bislang unbekannten Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften geführt.
Hinzu kommt die anhaltend gute wirtschaftliche Lage in Deutschland, die sich auf den die Umweltmedien Boden und Gewässer betreffenden Baubereich besonders deutlich auswirkt. Neue Aufgaben wie die Bodenkundliche Baubegleitung (BBB) entlang von Stromleitungen im Rahmen der Energiewende oder die Fließgewässerrenaturierung im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie erhöhten den Bedarf an Fachkräften deutlich. Ungeachtet dessen erfordert weiterhin die Bearbeitung von Altlasten zusätzliche Fachkräfte, da in vielen Gutachterbüros derzeit ein demographischer Umbruch stattfindet. Die Internationalisierung des Studiengangs erlaubt zudem Betätigungsfelder für die Absolventen auch außerhalb Deutschlands.